Die FRANKFURTER RUNDSCHAU berichtete:
Psychoanalyse
Vergewisserung der eigenen Vergangenheit
VON MARTIN ALTMEYER
Auszüge einzelner Abschnitte:
"........ Dieser schwierige Erinnerungsprozess
begann erst, als man Vergangenheit nicht einfach Vergangenheit sein
und ruhen ließ, was letztlich dazu
führte, dass tatsächlich Aufklärung über den nationalsozialistischen
Zivilisationsbruch betrieben, Verantwortung übernommen und Schuld
anerkannt worden ist. Nur deshalb konnten, trotz mancher Vorbehalte,
die hochbetagten emigrierten Psychoanalytiker und Psychoanalytikerinnen
nach
Berlin zurückkehren und sich mit deutschen Kollegen der gleichen
Generation wie Margarethe Mitscherlich oder Helmut Thomä austauschen.
Der Kongressverlauf zeigte allerdings auch, wie
schwer sich die Psychoanalyse mit der selbstkritischen Aneignung
der eigenen
Gegenwart tut und mit welchen
inneren Widerständen sie dabei zu rechnen hat. Denn ihre konfessionelle
Zersplitterung - in Zeiten der Postmoderne noch als Pluralisierung gefeiert
- brachte auch mächtige Schulen der Irrationalität und Esoterik
hervor, die sich zunehmend als Modernisierungshindernis erweisen.
Werner Bohleber (Frankfurt am Main) legte zwar den Finger
auf die Wunde, konnte sich aber nicht dazu durchringen, das
Kind der Gegenaufklärung
beim Namen zu nennen: ein psychoanalytischer Fundamentalismus, der sich
seiner Wissenschaftsferne brüstet, empirische Forschung als "unpsychoanalytisch" denunziert,
die Bedeutung von Vergangenheit, Außenwelt und realen Beziehungen
für die Strukturierung der seelischen Innenwelt geringschätzt,
einen privilegierten Zugang zur psychischen Wahrheit beansprucht und jenen
selbstreferentiellen Diskurs um psychoanalytische "Identität" pflegt,
der so leicht zur Identitätsfalle werden kann. (Werner Bohlebers Beitrag
ist, wie auch weitere Kongressberichte, im April-Heft der Zeitschrift Psyche
nachzulesen.)
Otto Kernberg (USA), der schon seit langer Zeit für eine wissenschaftlich
fundierte Psychoanalyse und für eine Demokratisierung ihrer Ausbildungsinstitutionen
plädiert, fand in seiner Verzweiflung ein passendes Bild für
die Situation: Seine Zunft verhalte sich zuweilen wie einige der Passagiere
auf der untergehenden Titanic, die ihre Deckchairs noch rasch nach dem
Sonnenstand ausrichten.
Zum vollständigen Text:
URL:
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?em_cnt=1181746
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Dokument erstellt am 29.07.2007 um 17:40:01 Uhr
Letzte Änderung am 29.07.2007 um 20:44:56 Uhr
Erscheinungsdatum 30.07.2007
Der Berliner TAGESSPIEGEL berichtete:
Caroline Fetscher
Vereinte Nationen
Die Psychodiplomaten
(Am Donnerstag berichtete Mahfouz auf dem
Kongress der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung, der – zum
ersten Mal seit 1922 – wieder in Berlin tagte, ihren Kolleginnen
und Kollegen von der Arbeit, die es zu leisten gilt, wo die Erkenntnisse
über das Unbewusste und dessen massiven Einfluss auf unser Handeln noch
kaum eine Rolle spielen.)
An einer französischen Mädchenschule in Ägypten, es ist
viele Jahrzehnte her, bekam Afaf Mafouz ihre erste Lektion zum Thema
Vorurteil und Paranoia. Arglos malte das arabische Kind damals mit einem
grünen Stift Buchstaben in ihr Schulheft. Der katholischen Nonne
war das ein Dorn im Auge. „Grün“, schrie sie die Schülerin
an, sei „die Farbe des Islam“. Und die Lehrerin schlug auf
sie ein. Keine Schülerin, rief sie, solle je wieder einen
solchen Stift verwenden.
Afaf Mahfouz lernte dennoch weiter, ihr Leben lang. Die junge Frau
aus einer aufgeklärten sunnitischen Familie studierte Rechtswissenschaften,
promovierte, unterrichtete an der Universität Helwan University
in Kairo und an der Georgetown University in Washington. Außerdem
absolvierte sie eine Ausbildung zur Psychoanalytikerin. Jahrelang setzte
sie sich in der arabischen Welt für Frauenprojekte ein, sie gehörte
zu den Organisatorinnen der Weltfrauenkonferenz der Vereinten Nationen
1995 in Peking. Heute sagt die in den USA lebende, zarte ältere
Dame mit dem erstaunten und dabei aufmerksamen Blick von sich selbst: „Ich
bin eine Weltbürgerin.“
Als Kosmopolitin konzentriert sich ihre Arbeit inzwischen auf ein
ganz besonderes Komitee, das hinter den Kulissen der Weltpolitik
auf diese
einwirkt und von dem die wenigsten Zeitgenossen je gehört haben.
Mahfouz leitet das aus 30 Analytikern bestehende „Komitee zu den
Vereinten Nationen“ (CUN) der Internationalen Psychoanalytischen
Vereinigung (IPA), der weltweit größten Organisation
ihrer Art.
Am Donnerstag berichtete Mahfouz auf dem Kongress der Internationalen
Psychoanalytischen Vereinigung (IPV), der – zum ersten Mal seit
1922 – wieder in Berlin tagte, ihren Kolleginnen und Kollegen von
der Arbeit, die es zu leisten gilt, wo die Erkenntnisse über das
Unbewusste und dessen massiven Einfluss auf unser Handeln noch kaum eine
Rolle spielen. Indes können wir, davon sind Mafouz und ihre Mitstreiter überzeugt,
weder Terror und Hass noch Fanatismus und Fundamentalismus, Gewalt in
Familien und zwischen Staaten ohne Kenntnis dieser Prozesse verstehen – und
damit verhindern.
Zum ganzen Text:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/UN;art772,2348027
Die Berliner Zeitung berichtete:
Der lange Weg zum Trauma
Freud im Zeitalter der Extreme
Die Internationale der Psychoanalytiker tagte zum ersten
Mal seit 1922 wieder in Berlin
Katharina Rutschky
Erwarten Sie keinen objektiven, unpersönlichen, womöglich sogar
kritischen Bericht über den Kongress, den die Internationale Psychoanalytische
Vereinigung (IPV) gerade in Berlin abgehalten hat. Erstens ist mir die
Freud'sche Psychoanalyse seit meinen Studententagen teuer, als die immer
noch aufregendste Theorie zur Erklärung menschlicher Wirren und Leiden.
Ist sie doch die einzige Psychologie, die ein realistisches Menschenbild
bereitstellt, dessen Humanität nicht um den Preis rosaroter Illusionen
und Ideale erkauft ist. Produktiv ist sie auch in der Anwendung auf gesellschaftliche
Konflikte, ja Katastrophen und ihre Fernwirkungen - man denke an die Formel
von der "Unfähigkeit zu trauern".
Auch bin ich als Berlinerin glücklich über die Entscheidung der
IPV, endlich wieder in der Stadt einzukehren, die in der frühen Geschichte
der Psychoanalyse eine so große Rolle spielte - der letzte Weltkongress
fand hier 1922 statt. Berlin war seither aber auch das Herz der Finsternis;
den Nationalsozialisten galt die Psychoanalyse als prototypische "jüdische
Wissenschaft" der Zersetzung. Eine jüdische Wissenschaft
war sie ja auch in mehrfacher Hinsicht. Sie erwuchs aus der
Familienkultur des Judentums in der Diaspora, das sich von
den Fesseln der Religion
ebenso wie von Konventionen der Gesellschaft schneller befreien
konnte.
Heute ist die Psychoanalyse dabei, sich
zu globalisieren, sie hat sich nach Lateinamerika und Osteuropa ausgebreitet.
Bedauerlich
auch deshalb,
dass der Bundespräsident nur ein Grußwort verlesen ließ und
das Land Berlin es versäumte, die 3000 Teilnehmer willkommen zu heißen.
Trotz vieler Zutaten und Verfeinerungen seiner Schüler und Nachfolger
haben sich die Grundlagen von Freuds Lehre nicht verändert.
Ohne die Berufung auf Freud oder die Auslegung eines Freudzitats
kam kaum
ein Vortragender
aus; in einigem Abstand folgten auf der Zitierliste die Briten
D.W.Winnicott und W.R.Bion.
Zum vollständigen Text:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/feuilleton/674147.html
Berliner Zeitung, 31.07.2007
Aus dem Berliner TAGESSPIEGEL
von Karoline Neubaur
„Kollektive Projektionen“:
Wie die Psychoanalyse jüdische Opfer,
Deutschenhasser und gehemmte Nazikinder heilen will.
Auszüge aus dem Text:
Für diesen 45. Weltkongress in der Geschichte der IPV hatte der Kongressveranstalter
deshalb die Großgruppe „Being in Berlin“ erfunden. Dort
konnten Ausländer, meist Juden, mit Deutschen über ihre Gefühle
sprechen, die sie in Berlin, der Zentrale des einstigen Schreckens, erfassten.
Viele der Analytiker, die sich dort versammelten, waren ehemalige Emigranten
oder Kinder von Emigranten, alle bewegten die Nachwirkungen des Holocaust.
Diese Gruppe erwies sich im Laufe des Kongresses als dessen Herzstück,
weil sich ihre assoziativen, emotionalen Beiträge und deren Ernsthaftigkeit
viel stärker auf die Teilnehmer übertrugen, als die theoretischen
Podien dies vermochten.
Das Kongress-Thema „Erinnern, Wiederholen und Durcharbeiten in Psychoanalyse
und Kultur heute“ bezieht sich auf eine Freudsche Schrift von 1914.
Die drei Begriffe, Erinnern, Wiederholen, Durcharbeiten – zentral
in jedem Leben, zentral in jeder Analyse – versuchten die Teilnehmer
des Treffens, positiv aufzuladen und für die Gegenwart stark zu machen.
Durcharbeiten ist wohl der wichtigste unter diesen dreien, bewirkt diese
seelische Leistung nach Auffassung der Psychoanalyse doch, dass man sich
selbst im Zuge der Erinnerung zum Gegenstand der Reflexion macht.
………………………
Der Kongress wollte die Freudsche Begriffstrias Erinnern, Wiederholen,
Durcharbeiten klinisch am individuellen Fall darstellen, aber eben auch
auf das kollektive Schicksal der Deutschen anwenden. So wurden auch die
Ergebnisse der „Nazarethkonferenzen“ präsentiert, die
sich die „Gestaltung der Zukunft durch die Konfrontation mit der
Vergangenheit: Deutsche, Juden und betroffene Andere“ vorgenommen
haben. Eine Seite allein, ob Juden und Deutsche, Armenier und Türken
oder welche Opfer-Täter-Gruppen auch immer, kann die Schuld und
das Trauma nicht wirksam anerkennen und bearbeiten. Der jeweils Andere
erst macht Durcharbeiten und psychisches Wachstum möglich, so die Überzeugung
der Analytiker. Die Idee der Konferenzen formulierte Beland in seinem
Beitrag „I want to meet your horror“ so: Ziel sei es, „die
unbewussten kollektiven Verfassungen, von denen Deutsche und Juden entgegengesetzt
nach dem Holocaust beherrscht werden, durch die Gegenwart der andern
Gruppe hervorzurufen, die unbewussten kollektiven Abwehren zu verringern
und die schwer erträglichen Erfahrungen zu ertragen helfen, indem
man den anderen damit nicht allein lässt.“
Zwischen Freuds Umgang mit dem Erinnern, Wiederholen, Durcharbeiten
und heutigen Analysen besteht gar kein so gravierender Unterschied. Vielleicht
kann man ihn so benennen: Die Wegstrecke, die zum Trauma zurückführt,
ist aus heutiger Sicht wesentlich länger als früher angenommen.
Zu Freuds Zeiten ging man davon aus, mit Hilfe des Erinnerns recht rasch
an den Ursprung des Leidens zu gelangen. Die Bewertung des Wiederholens
hingegen hat sich insofern erheblich verändert, als das Agieren, das Übersetzen
des neurotischen Inhalts durch Handlungen, nicht mehr verpönt ist.
Heute erblickt man in dieser Form des Wiederholens vielmehr eine Hauptquelle
der Erkenntnis in der Analyse.
……………………………
Zu diesem Schluss kamen aus ganz anderer Sicht auch Jean
Laplanche, einer der bedeutendsten heutigen Analytiker, und die Gender-Theoretikerin
und
Philosophin Judith Butler. Ihre Begegnung war ein Highlight des Kongresses,
denn der vermeintlich klassische Freudianer und die mehr und mehr von der
Psychoanalyse inspirierte Judith Butler – eine brillante Freud-Leserin
war sie immer schon – fanden Übereinstimmungen. Etwa darin,
dass der Andere die Subjektivität konstituiere. Wir werden nicht mit
einem readymade-Ich geboren. Mithin untergruben beide das ödipale
Verwandtschaftssystem. Wichtiger als Vater-Mutter-Kind sei die grundlegende
anthropologische Situation: der Unterschied zwischen dem großen und
dem kleinen Menschen, dem Erwachsenen und dem Kind.
Damit dieser „kleine Mensch“ nicht wieder
auf Generationen das Opfer neuer, durch politische Kurzsichtigkeit
verursachter Trennungstraumata
wird, arbeitet die Deutsche Psychoanalytische Vereinigung an Verbesserungen
für den Krippenausbau von Ministerin von der Leyen. Je jünger
das Kind desto stärker wird es durch die Trennung von seiner Bezugsperson
und eine gänzlich fremde Umgebung gestresst, meinen die Analytiker.
Als Reaktion auf diesen Psychostress passt es sich an oder wird aggressiv – eine
kaum wünschenswerte Sozialisation, die demnächst aber große
Teile der Bevölkerung erfahren würden. So fordern die Analytiker
etwa, die Krippenreife eines Säuglings und die Zeit, die es bereits
in der Krippe aushalten kann, ärztlich zu testen. Wie in anderen
reichen Industrieländern sollen auf eine Erzieherin nicht gemäß deutschen
Standards sechs, sondern nur drei Säuglinge kommen. Die Babys
sollen nicht mit ständig wechselnden Erzieherinnen konfrontiert
werden. Die Krippen sollen geprüft und mit einem Qualitätssiegel
versehen werden, damit die Eltern sich orientieren können, die
Ausbildung der Erzieherinnen soll auf Fachhochschul-Niveau gehoben
werden.
Kollektives Durcharbeiten braucht viel Zeit, mehrere
Generationen, wie Freud wusste. Doch der schnelllebige Zeitgeist weht
weg vom aufklärerischen
Erkenntnisbegriff der Analytiker in Richtung Psychopharmaka oder Verhaltenstherapie.
Die mediale Allgegenwart und die durch Gedenkdebatten und Politikerreden
inflationierte Erinnerungskultur kaut uns ununterbrochen vor, wie verarbeitet
werden soll. Deshalb war das Kongressthema von brennender Aktualität.
Claudio Laks Eizirik, der brasilianische Präsident der IPV, nannte
das Treffen ein „einzigartiges historisches Ereignis“. „Offenheit“ sei
das meist gebrauchte Wort gewesen; das lokale Organisationskomitee habe
so „deutsch“ wie „brasilianisch“ gearbeitet, das
heißt fabelhafte Organisation mit Lockerheit kombiniert. So erinnerte
dieser Kongress durchaus an die Fußballweltmeisterschaft mit ihrer
deutschen Besonderheit: auf der Grundlage eines gebrochenen Nationalbewusstseins
dennoch Fahnen schwenken zu können.
Zum ganzen Text:
http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/Psychoanalyse;art304,2350135
25. bis 28.Juli 2007
45. Kongress der Internationalen Psychoanalytischen
Vereinigung in Berlin
Pressegespräch am Mittwoch, 25. Juli 2007 um 9.30 Uhr, Maritimhotel
Berlin, Salon 11, Stauffenbergstraße 26, D-10785 Berlin-Mitte
Zum ersten Mal seit dem Ende der Naziherrschaft tagt die Internationale
Psychoanalytische Vereinigung (IPV) wieder in Berlin. Vom 25. bis 28.
Juli 2007 treffen sich Psychoanalytiker aus aller Welt auf dem 45. Kongress
der IPV zum Thema "Erinnern, Wiederholen und Durcharbeiten in der
Psychoanalyse und Kultur heute".
Die Erinnerung an den Holocaust, die damit verbundenen Schicksale vieler
Psychoanalytiker und Emigranten sowie die Erinnerung an die ermordeten
Familienangehörigen machten Berlin als ehemaliges Machtzentrum der
Nationalsozialisten als Tagungsort für die IPV lange Zeit unmöglich.
Doch die neuere deutsche Geschichte, die tief greifenden politischen
und gesellschaftlichen Veränderungen und die Entwicklung Berlins
als künstlerisches, intellektuelles und gesellschaftspolitisches
Zentrum haben es jetzt ermöglicht, dass sich die internationale
psychoanalytische Gemeinschaft hier in Berlin zu ihrem alle zwei Jahre
stattfindenden Kongress trifft.
Von Mittwoch bis Samstag werden sich die 2.800 Teilnehmer aus Europa,
Nord- und Südamerika, Israel, Japan und Korea den verschiedensten
Themen der Psychoanalyse widmen. Hauptschwerpunkt des Kongresses ist
das Thema "Erinnerung". Es geht dabei um gesunde und pathologische
Formen des Erinnerns des Einzelnen, aber auch der Gesellschaft insbesondere
für traumatische Erfahrungen wie der Verfolgung, Vertreibung und
Ermordung durch Terror und Krieg. Die Arbeit der Psychoanalytiker in
Bezug auf "Täter und Opfer des Naziregimes", der Umgang
mit der neueren deutschen Geschichte der Wiedervereinigung sowie generell
Kriegstraumata stehen im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionsgruppen.
Folgende Themen können Sie mit internationalen Experten auf dem
Gebiet der Psychoanalyse diskutieren:
1. Erinnern und Durcharbeiten traumatischer Erfahrungen aus Holocaust,
Terror und Krieg
Werner Bohleber, John Kafka, Gertraud Schlesinger-Kipp, Cláudio
Laks Eizirik (Präsident der IPA), Abigail Golomb, Franz Wellendorf,
Michael Ermann, Otto Kernberg.
2. Psychoanalyse und Neurobiologie: Können sie sich bereichern
oder schließen sie einander aus?
Marianne Leuzinger-Bohleber, Anna Buchheim, Rachel Blass, Gerhard Roth,
Mark Solms
3. Psychoanalyse in Kunst und Kultur
Herta Harsch, Jonathan Lear, Gerhard Schneider