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Presseberichte zum IPV-Kongress Berlin 2007

Wir zitieren aus Zeitungen und verlinken zu den jeweiligen vollständigen Texten

 

Die FRANKFURTER RUNDSCHAU berichtete:

Psychoanalyse
Vergewisserung der eigenen Vergangenheit
VON MARTIN ALTMEYER

Auszüge einzelner Abschnitte:

"........ Dieser schwierige Erinnerungsprozess begann erst, als man Vergangenheit nicht einfach Vergangenheit sein und ruhen ließ, was letztlich dazu führte, dass tatsächlich Aufklärung über den nationalsozialistischen Zivilisationsbruch betrieben, Verantwortung übernommen und Schuld anerkannt worden ist. Nur deshalb konnten, trotz mancher Vorbehalte, die hochbetagten emigrierten Psychoanalytiker und Psychoanalytikerinnen nach Berlin zurückkehren und sich mit deutschen Kollegen der gleichen Generation wie Margarethe Mitscherlich oder Helmut Thomä austauschen.

Der Kongressverlauf zeigte allerdings auch, wie schwer sich die Psychoanalyse mit der selbstkritischen Aneignung der eigenen Gegenwart tut und mit welchen inneren Widerständen sie dabei zu rechnen hat. Denn ihre konfessionelle Zersplitterung - in Zeiten der Postmoderne noch als Pluralisierung gefeiert - brachte auch mächtige Schulen der Irrationalität und Esoterik hervor, die sich zunehmend als Modernisierungshindernis erweisen.

Werner Bohleber (Frankfurt am Main) legte zwar den Finger auf die Wunde, konnte sich aber nicht dazu durchringen, das Kind der Gegenaufklärung beim Namen zu nennen: ein psychoanalytischer Fundamentalismus, der sich seiner Wissenschaftsferne brüstet, empirische Forschung als "unpsychoanalytisch" denunziert, die Bedeutung von Vergangenheit, Außenwelt und realen Beziehungen für die Strukturierung der seelischen Innenwelt geringschätzt, einen privilegierten Zugang zur psychischen Wahrheit beansprucht und jenen selbstreferentiellen Diskurs um psychoanalytische "Identität" pflegt, der so leicht zur Identitätsfalle werden kann. (Werner Bohlebers Beitrag ist, wie auch weitere Kongressberichte, im April-Heft der Zeitschrift Psyche nachzulesen.)

Otto Kernberg (USA), der schon seit langer Zeit für eine wissenschaftlich fundierte Psychoanalyse und für eine Demokratisierung ihrer Ausbildungsinstitutionen plädiert, fand in seiner Verzweiflung ein passendes Bild für die Situation: Seine Zunft verhalte sich zuweilen wie einige der Passagiere auf der untergehenden Titanic, die ihre Deckchairs noch rasch nach dem Sonnenstand ausrichten.

Zum vollständigen Text:

URL:
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?em_cnt=1181746


Copyright © FR-online.de 2007
Dokument erstellt am 29.07.2007 um 17:40:01 Uhr
Letzte Änderung am 29.07.2007 um 20:44:56 Uhr
Erscheinungsdatum 30.07.2007


Der Berliner TAGESSPIEGEL berichtete:

Caroline Fetscher
Vereinte Nationen

Die Psychodiplomaten

(Am Donnerstag berichtete Mahfouz auf dem Kongress der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung, der – zum ersten Mal seit 1922 – wieder in Berlin tagte, ihren Kolleginnen und Kollegen von der Arbeit, die es zu leisten gilt, wo die Erkenntnisse
über das Unbewusste und dessen massiven Einfluss auf unser Handeln noch kaum eine Rolle spielen.)


An einer französischen Mädchenschule in Ägypten, es ist viele Jahrzehnte her, bekam Afaf Mafouz ihre erste Lektion zum Thema Vorurteil und Paranoia. Arglos malte das arabische Kind damals mit einem grünen Stift Buchstaben in ihr Schulheft. Der katholischen Nonne war das ein Dorn im Auge. „Grün“, schrie sie die Schülerin an, sei „die Farbe des Islam“. Und die Lehrerin schlug auf sie ein. Keine Schülerin, rief sie, solle je wieder einen solchen Stift verwenden.

Afaf Mahfouz lernte dennoch weiter, ihr Leben lang. Die junge Frau aus einer aufgeklärten sunnitischen Familie studierte Rechtswissenschaften, promovierte, unterrichtete an der Universität Helwan University in Kairo und an der Georgetown University in Washington. Außerdem absolvierte sie eine Ausbildung zur Psychoanalytikerin. Jahrelang setzte sie sich in der arabischen Welt für Frauenprojekte ein, sie gehörte zu den Organisatorinnen der Weltfrauenkonferenz der Vereinten Nationen 1995 in Peking. Heute sagt die in den USA lebende, zarte ältere Dame mit dem erstaunten und dabei aufmerksamen Blick von sich selbst: „Ich bin eine Weltbürgerin.“

Als Kosmopolitin konzentriert sich ihre Arbeit inzwischen auf ein ganz besonderes Komitee, das hinter den Kulissen der Weltpolitik auf diese einwirkt und von dem die wenigsten Zeitgenossen je gehört haben. Mahfouz leitet das aus 30 Analytikern bestehende „Komitee zu den Vereinten Nationen“ (CUN) der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung (IPA), der weltweit größten Organisation ihrer Art.

Am Donnerstag berichtete Mahfouz auf dem Kongress der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung (IPV), der – zum ersten Mal seit 1922 – wieder in Berlin tagte, ihren Kolleginnen und Kollegen von der Arbeit, die es zu leisten gilt, wo die Erkenntnisse über das Unbewusste und dessen massiven Einfluss auf unser Handeln noch kaum eine Rolle spielen. Indes können wir, davon sind Mafouz und ihre Mitstreiter überzeugt, weder Terror und Hass noch Fanatismus und Fundamentalismus, Gewalt in Familien und zwischen Staaten ohne Kenntnis dieser Prozesse verstehen – und damit verhindern.

Zum ganzen Text:

http://www.tagesspiegel.de/kultur/UN;art772,2348027


Die Berliner Zeitung berichtete:

Der lange Weg zum Trauma
Freud im Zeitalter der Extreme

Die Internationale der Psychoanalytiker tagte zum ersten Mal seit 1922 wieder in Berlin
Katharina Rutschky

Erwarten Sie keinen objektiven, unpersönlichen, womöglich sogar kritischen Bericht über den Kongress, den die Internationale Psychoanalytische Vereinigung (IPV) gerade in Berlin abgehalten hat. Erstens ist mir die Freud'sche Psychoanalyse seit meinen Studententagen teuer, als die immer noch aufregendste Theorie zur Erklärung menschlicher Wirren und Leiden. Ist sie doch die einzige Psychologie, die ein realistisches Menschenbild bereitstellt, dessen Humanität nicht um den Preis rosaroter Illusionen und Ideale erkauft ist. Produktiv ist sie auch in der Anwendung auf gesellschaftliche Konflikte, ja Katastrophen und ihre Fernwirkungen - man denke an die Formel von der "Unfähigkeit zu trauern".

Auch bin ich als Berlinerin glücklich über die Entscheidung der IPV, endlich wieder in der Stadt einzukehren, die in der frühen Geschichte der Psychoanalyse eine so große Rolle spielte - der letzte Weltkongress fand hier 1922 statt. Berlin war seither aber auch das Herz der Finsternis; den Nationalsozialisten galt die Psychoanalyse als prototypische "jüdische Wissenschaft" der Zersetzung. Eine jüdische Wissenschaft war sie ja auch in mehrfacher Hinsicht. Sie erwuchs aus der Familienkultur des Judentums in der Diaspora, das sich von den Fesseln der Religion ebenso wie von Konventionen der Gesellschaft schneller befreien konnte.

Heute ist die Psychoanalyse dabei, sich zu globalisieren, sie hat sich nach Lateinamerika und Osteuropa ausgebreitet. Bedauerlich auch deshalb, dass der Bundespräsident nur ein Grußwort verlesen ließ und das Land Berlin es versäumte, die 3000 Teilnehmer willkommen zu heißen. Trotz vieler Zutaten und Verfeinerungen seiner Schüler und Nachfolger haben sich die Grundlagen von Freuds Lehre nicht verändert. Ohne die Berufung auf Freud oder die Auslegung eines Freudzitats kam kaum ein Vortragender aus; in einigem Abstand folgten auf der Zitierliste die Briten D.W.Winnicott und W.R.Bion.

Zum vollständigen Text:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/feuilleton/674147.html

Berliner Zeitung, 31.07.2007


Aus dem Berliner TAGESSPIEGEL

von Karoline Neubaur

„Kollektive Projektionen“:
Wie die Psychoanalyse jüdische Opfer,
Deutschenhasser und gehemmte Nazikinder heilen will.

Auszüge aus dem Text:


Für diesen 45. Weltkongress in der Geschichte der IPV hatte der Kongressveranstalter deshalb die Großgruppe „Being in Berlin“ erfunden. Dort konnten Ausländer, meist Juden, mit Deutschen über ihre Gefühle sprechen, die sie in Berlin, der Zentrale des einstigen Schreckens, erfassten. Viele der Analytiker, die sich dort versammelten, waren ehemalige Emigranten oder Kinder von Emigranten, alle bewegten die Nachwirkungen des Holocaust. Diese Gruppe erwies sich im Laufe des Kongresses als dessen Herzstück, weil sich ihre assoziativen, emotionalen Beiträge und deren Ernsthaftigkeit viel stärker auf die Teilnehmer übertrugen, als die theoretischen Podien dies vermochten.

Das Kongress-Thema „Erinnern, Wiederholen und Durcharbeiten in Psychoanalyse und Kultur heute“ bezieht sich auf eine Freudsche Schrift von 1914. Die drei Begriffe, Erinnern, Wiederholen, Durcharbeiten – zentral in jedem Leben, zentral in jeder Analyse – versuchten die Teilnehmer des Treffens, positiv aufzuladen und für die Gegenwart stark zu machen. Durcharbeiten ist wohl der wichtigste unter diesen dreien, bewirkt diese seelische Leistung nach Auffassung der Psychoanalyse doch, dass man sich selbst im Zuge der Erinnerung zum Gegenstand der Reflexion macht.

………………………

Der Kongress wollte die Freudsche Begriffstrias Erinnern, Wiederholen, Durcharbeiten klinisch am individuellen Fall darstellen, aber eben auch auf das kollektive Schicksal der Deutschen anwenden. So wurden auch die Ergebnisse der „Nazarethkonferenzen“ präsentiert, die sich die „Gestaltung der Zukunft durch die Konfrontation mit der Vergangenheit: Deutsche, Juden und betroffene Andere“ vorgenommen haben. Eine Seite allein, ob Juden und Deutsche, Armenier und Türken oder welche Opfer-Täter-Gruppen auch immer, kann die Schuld und das Trauma nicht wirksam anerkennen und bearbeiten. Der jeweils Andere erst macht Durcharbeiten und psychisches Wachstum möglich, so die Überzeugung der Analytiker. Die Idee der Konferenzen formulierte Beland in seinem Beitrag „I want to meet your horror“ so: Ziel sei es, „die unbewussten kollektiven Verfassungen, von denen Deutsche und Juden entgegengesetzt nach dem Holocaust beherrscht werden, durch die Gegenwart der andern Gruppe hervorzurufen, die unbewussten kollektiven Abwehren zu verringern und die schwer erträglichen Erfahrungen zu ertragen helfen, indem man den anderen damit nicht allein lässt.“

 

Zwischen Freuds Umgang mit dem Erinnern, Wiederholen, Durcharbeiten und heutigen Analysen besteht gar kein so gravierender Unterschied. Vielleicht kann man ihn so benennen: Die Wegstrecke, die zum Trauma zurückführt, ist aus heutiger Sicht wesentlich länger als früher angenommen. Zu Freuds Zeiten ging man davon aus, mit Hilfe des Erinnerns recht rasch an den Ursprung des Leidens zu gelangen. Die Bewertung des Wiederholens hingegen hat sich insofern erheblich verändert, als das Agieren, das Übersetzen des neurotischen Inhalts durch Handlungen, nicht mehr verpönt ist. Heute erblickt man in dieser Form des Wiederholens vielmehr eine Hauptquelle der Erkenntnis in der Analyse.

……………………………

Zu diesem Schluss kamen aus ganz anderer Sicht auch Jean Laplanche, einer der bedeutendsten heutigen Analytiker, und die Gender-Theoretikerin und Philosophin Judith Butler. Ihre Begegnung war ein Highlight des Kongresses, denn der vermeintlich klassische Freudianer und die mehr und mehr von der Psychoanalyse inspirierte Judith Butler – eine brillante Freud-Leserin war sie immer schon – fanden Übereinstimmungen. Etwa darin, dass der Andere die Subjektivität konstituiere. Wir werden nicht mit einem readymade-Ich geboren. Mithin untergruben beide das ödipale Verwandtschaftssystem. Wichtiger als Vater-Mutter-Kind sei die grundlegende anthropologische Situation: der Unterschied zwischen dem großen und dem kleinen Menschen, dem Erwachsenen und dem Kind.

Damit dieser „kleine Mensch“ nicht wieder auf Generationen das Opfer neuer, durch politische Kurzsichtigkeit verursachter Trennungstraumata wird, arbeitet die Deutsche Psychoanalytische Vereinigung an Verbesserungen für den Krippenausbau von Ministerin von der Leyen. Je jünger das Kind desto stärker wird es durch die Trennung von seiner Bezugsperson und eine gänzlich fremde Umgebung gestresst, meinen die Analytiker. Als Reaktion auf diesen Psychostress passt es sich an oder wird aggressiv – eine kaum wünschenswerte Sozialisation, die demnächst aber große Teile der Bevölkerung erfahren würden. So fordern die Analytiker etwa, die Krippenreife eines Säuglings und die Zeit, die es bereits in der Krippe aushalten kann, ärztlich zu testen. Wie in anderen reichen Industrieländern sollen auf eine Erzieherin nicht gemäß deutschen Standards sechs, sondern nur drei Säuglinge kommen. Die Babys sollen nicht mit ständig wechselnden Erzieherinnen konfrontiert werden. Die Krippen sollen geprüft und mit einem Qualitätssiegel versehen werden, damit die Eltern sich orientieren können, die Ausbildung der Erzieherinnen soll auf Fachhochschul-Niveau gehoben werden.

Kollektives Durcharbeiten braucht viel Zeit, mehrere Generationen, wie Freud wusste. Doch der schnelllebige Zeitgeist weht weg vom aufklärerischen Erkenntnisbegriff der Analytiker in Richtung Psychopharmaka oder Verhaltenstherapie. Die mediale Allgegenwart und die durch Gedenkdebatten und Politikerreden inflationierte Erinnerungskultur kaut uns ununterbrochen vor, wie verarbeitet werden soll. Deshalb war das Kongressthema von brennender Aktualität.

Claudio Laks Eizirik, der brasilianische Präsident der IPV, nannte das Treffen ein „einzigartiges historisches Ereignis“. „Offenheit“ sei das meist gebrauchte Wort gewesen; das lokale Organisationskomitee habe so „deutsch“ wie „brasilianisch“ gearbeitet, das heißt fabelhafte Organisation mit Lockerheit kombiniert. So erinnerte dieser Kongress durchaus an die Fußballweltmeisterschaft mit ihrer deutschen Besonderheit: auf der Grundlage eines gebrochenen Nationalbewusstseins dennoch Fahnen schwenken zu können.

Zum ganzen Text:

http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/Psychoanalyse;art304,2350135


25. bis 28.Juli 2007
45. Kongress der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung in Berlin

Pressegespräch am Mittwoch, 25. Juli 2007 um 9.30 Uhr, Maritimhotel Berlin, Salon 11, Stauffenbergstraße 26, D-10785 Berlin-Mitte

Zum ersten Mal seit dem Ende der Naziherrschaft tagt die Internationale Psychoanalytische Vereinigung (IPV) wieder in Berlin. Vom 25. bis 28. Juli 2007 treffen sich Psychoanalytiker aus aller Welt auf dem 45. Kongress der IPV zum Thema "Erinnern, Wiederholen und Durcharbeiten in der Psychoanalyse und Kultur heute".

Die Erinnerung an den Holocaust, die damit verbundenen Schicksale vieler Psychoanalytiker und Emigranten sowie die Erinnerung an die ermordeten Familienangehörigen machten Berlin als ehemaliges Machtzentrum der Nationalsozialisten als Tagungsort für die IPV lange Zeit unmöglich. Doch die neuere deutsche Geschichte, die tief greifenden politischen und gesellschaftlichen Veränderungen und die Entwicklung Berlins als künstlerisches, intellektuelles und gesellschaftspolitisches Zentrum haben es jetzt ermöglicht, dass sich die internationale psychoanalytische Gemeinschaft hier in Berlin zu ihrem alle zwei Jahre stattfindenden Kongress trifft.

Von Mittwoch bis Samstag werden sich die 2.800 Teilnehmer aus Europa, Nord- und Südamerika, Israel, Japan und Korea den verschiedensten Themen der Psychoanalyse widmen. Hauptschwerpunkt des Kongresses ist das Thema "Erinnerung". Es geht dabei um gesunde und pathologische Formen des Erinnerns des Einzelnen, aber auch der Gesellschaft insbesondere für traumatische Erfahrungen wie der Verfolgung, Vertreibung und Ermordung durch Terror und Krieg. Die Arbeit der Psychoanalytiker in Bezug auf "Täter und Opfer des Naziregimes", der Umgang mit der neueren deutschen Geschichte der Wiedervereinigung sowie generell Kriegstraumata stehen im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionsgruppen.

Folgende Themen können Sie mit internationalen Experten auf dem Gebiet der Psychoanalyse diskutieren:

1. Erinnern und Durcharbeiten traumatischer Erfahrungen aus Holocaust, Terror und Krieg
Werner Bohleber, John Kafka, Gertraud Schlesinger-Kipp, Cláudio Laks Eizirik (Präsident der IPA), Abigail Golomb, Franz Wellendorf, Michael Ermann, Otto Kernberg.

2. Psychoanalyse und Neurobiologie: Können sie sich bereichern oder schließen sie einander aus?
Marianne Leuzinger-Bohleber, Anna Buchheim, Rachel Blass, Gerhard Roth, Mark Solms

3. Psychoanalyse in Kunst und Kultur
Herta Harsch, Jonathan Lear, Gerhard Schneider


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